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23.02.2012

Aktuelle Informationen zu IT-relevanten F&E-Förderprogrammen

ZIM, F&E IuK, F&E MST - die wichtigsten Informationen zu den diesen drei IT-relevanten Förderprogammen von Bund und Land finden Sie hier kurz gefasst & auf aktuellstem Stand.

sh Lösungen für den Bereich "Smart Home" sind nur mit neuen, leistungsfähigen informationstechnischen Werkzeugen realisierbar. Das Förderprogramm Mikrosystemtechnik unterstützt die Umsetzung.

1. ZIM - ZENTRALES INNOVATIONSPROGRAMM MITTELSTAND

Basisprogramm für Technologieförderung kleiner und mittlerer Unternehmen
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist seit dem 1. Juli 2008 das Basis-programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die markt-orientierte Technologieförderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Dabei ist jedes in Deutschland gemeldete Unternehmen, solange es weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt, grundsätzlich antragsberechtigt. Unter dem Motto „Impulse für Wachstum“ sollen die Innovationskraft der mittelständischen Unternehmen nachhaltig gefördert und ein Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit geleistet werden.

Einfach Antragsstellung, hohe Bewilligungsquote
Die Vorzüge von ZIM liegen in der Technologie- und Branchenoffenheit, der einfachen Antragsstellung, dem schnellen Bewilligungsverfahren, der sehr guten finanziellen Ausstattung und der kostenfreien Beratung durch die Projektträger des Förderprogramms. Zudem zeichnet sich das Programm durch eine hohe Bewilligungsquote aus, da bisher im Durchschnitt ¾ der Anträge bewilligt wurden.

ZIM-SOLO, ZIM-KOOP, ZIM-NEMO
Grundsätzlich können einzelbetriebliche Vorhaben (ZIM-SOLO), Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen bzw. Unternehmen und Forschungseinrichtungen (ZIM-KOOP) oder Netzwerkprojekte (ZIM-NEMO) gefördert werden. Dabei sind bei ZIM-SOLO und ZIM-KOOP die zuwendungsfähigen Kosten je Teilprojekt auf 350.000 Euro begrenzt, wobei Unternehmen eine Förderquote von bis zu 40% erhalten.

Hilfestellung auch bei der späteren Verwertung von Invationen
Auch bei der späteren Verwertung von Innovationen, die in einem ZIM-Projekte umgesetzt werden, kann das Förderprogramm wertvolle Hilfestellung leisten: So erhalten Unternehmen zusätzlich zur FuE-Förderung Zuschüsse von bis zu 25.000 Euro (bei einer Förderquote von max. 50%) für innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen durch externe Dritte. Diese Leistungen können beispielsweise Messekosten, Schutzrechtsberatungen, Marketingmaßnahmen oder technische Unterstützungen umfassen.

Weitere Informationen/ Antragstellung
Anträge auf Förderung können kontinuierlich bis Ende 2013 gestellt werden. Nähere Informationen finden Sie unter www.zim-bmwi.de oder suchen Sie den Kontakt zu
Stephan Göttlicher, Tel. 089/5108963-14, E-mail: stephan.goettlicher@vdivde-it.de

2. FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSPROGRAMM IUK

Zukunftstechnologien benötigen neue, leistungsfähige IT-Lösungen
Die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnik für das Land Bayern wird auch in Zukunft rasant steigen. So sind künftige Konzepte einer vernetzten Energieversorgung (Smart Grid / Smart Metering), einer intelligenten Gebäudetechnik (Smart Home), einer kooperativ-kognitiven Robotik oder einer multimodalen Mobilität nur mit neuen leistungsfähigen informationstechnischen Lösungen, Konzepten und Werkzeugen realisierbar.

Kernthema: IT-Security
Zu einem Kernthema aller Anwendungsbereiche zählt unbestritten der Aspekt Security. Dies hat unterschiedliche Ursachen: Zum einen findet eine zunehmende Verschränkung der Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Authentizität mit der funktionalen Sicherheit informations-technischer Systeme statt. Zum anderen zeigt sich, dass die Würdigung von Vertraulichkeit von Daten entscheidend für die Akzeptanz neuer Lösungen ist.

Ziel: Einsatz von IuK in neuen Produkten beschleunigen
Mit dem Förderprogramm „Informations- und Kommunikationstechnik“ www.iuk-bayern.de unterstützt die Bayerische Staatsregierung mittelständische Unternehmen bei der Weiterentwicklung und Anwendung dieser Zukunftstechnologie. Ziel ist es, den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik in neuen Produkten und Anwendungen zu beschleunigen und so die Wettbewerbsposition bayerischer Unternehmen weiter zu verbessern.

Weitere Informationen/ Antragstellung/ Projektvorschläge:
Dr. Jürgen Dam, Tel. 089/5108963-11, E-mail: juergen.dam@vdivde-it.de

3. FORSCHUNGS-UND ENTWICKLUNGSPROGRAMM MIKROSYSTEMTECHNIK BAYERN

Innovationstreiber Mikrosystemtechnik
Die Mikrosystemtechnik (MST) ist eine der Schlüsseltechnologien für das 21. Jahrhundert. Durch die Verknüpfung elektronischer, mechanischer, optischer oder fluidmechanischer Funktionen und Technologien auf kleinstem Raum entstehen intelligente integrierte Systeme, die aus unserem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken sind. Mikrosysteme leisten einen erheblichen Beitrag zur Wertschöpfung und gehören zu den wesentlichen Innovationstreibern. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne Mikrosystemtechnik aus. Produkte der Sensorik, Aktorik, Mechatronik, und Mikroelektronik, finden vielfältige Anwendungen, beispielweise in der Medizintechnik oder Produktionstechnik.

Anwendungsgebiet "funktionale Sicherheit"
Der gesamte Bereich funktionale Sicherheit ist ohne intelligente Feldteilnehmer undenkbar. So sind Sensoren und Assistenzsysteme in Automobilen unverzichtbar geworden. Viele Maschinen verfügen über eine Umgebungswahrnehmung und können Produktionsprozesse intelligent steuern. Dies deutet die Anwendungsbreite von Mikrosystemtechnik an und unterstreicht ihre steigende Bedeutung für sichere Produkte und Verfahren.

Ziel: Förderung des Einsatzes von Mikroystemtechnik in neuen Produkten
Mit dem Förderprogramm „Mikrosystemtechnik“ www.mst-bayern.de unterstützt die Bayerische Staatsregierung mittelständische Unternehmen bei der Weiterentwicklung und Anwendung dieser Zukunftstechnologie. Ziel ist es, den Einsatz der Mikrosystemtechnik in neuen Produkten zu beschleunigen und so die Wettbewerbsposition bayerischer Unternehmen weiter zu verbessern.

Weitere Informationen/ Antragstellung/ Projektvorschläge:
Dr. Bernhard Ruf, Tel. 089-5108963-16, E-mail: Bernhard.Ruf@vdivde-it.de

IT-FÖRDERMITTEL-NETZWERK

Weitere Informationen gibt es auch beim IT-Fördermittel-Netzwerk - eine Austauschplattform rund um das Thema IT-relevante Förderinstrumente für Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die nicht-öffentlichen Treffen des Netzwerks finden im IT-Speicher statt, neue Interessenten können sich um eine Aufnahme bewerben.

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